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NEU

ab dem Schuljahr 2015/16

wird am Schulort der Außenstelle Lensahn, 23738 Lensahn, Dr.Julius-Stinde-Str. 14

die Ausbildung zum Werker in der Landwirtschaft angeboten.

Einschulung im Schuljahr 2016/17

                     Oberstufe    19.09.2016 um 07:45 Uhr    in Lensahn
Mittelstufe    26.09.2016 um 07:45 Uhr    in Lensahn
Unterstufe    10.10.2016 um 07:45 Uhr    in Lensahn

Blockplan:

Blockplan 18 19

Ansprechpartner/in:

                  

Büro Oldenburg
04361 / 90 80
email:  buero@bbs-old.de

 

Frau Grapengeter (auch in den Sommerferien)
0151 / 27 64 28 68
email: christine.grapengeter@bbs-old.de

 

Herr Trimpert
0173 / 24 79 778
email:  ralf.trimpert@bbs-old.de

Unterbringung:

                  

CASA Paula Ostseehostel

Firma Siewert

Friedrich -August -Str. 24

23738 Lensahn

Tel. 0176 98846043

Mail: info@melktechnik-siewert.de

Anmeldung über die Berufsschule

Vollausbildung

An der Außenstelle in Timmendorfer Strand unterrichten wir als Vollausbildung nur den Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement (ehem. Bürokaufmann/-frau). Diese Ausbildung ist in Timmendorfer Strand speziell für benachteiligte Jugendliche gedacht. Die Auszubildenden haben in der Regel einen Ausbildungsvertrag mit unserem Dualpartner dem Bugenhagen Berufsbildungswerk geschlossen. Wir haben den Beruf Kaufmann/-frau für Büromanagement gewählt, weil er einen Einsatz in den vielfältigsten kaufmännischen Bereichen ermöglicht.

Berufsausbildung nach besonderen Ausbildungsregelungen

(gemäß § 66 BBiG / § 42 HWO)

Auf der Grundlage anerkannter Ausbildungsberufe existieren bereits zahlreiche Berufe, deren Ausbildungsregelungen speziell auf Menschen mit Behinderungen zugeschnitten sind.

-         Kürzung des Theorieanteils

-         Dauer der Prüfungszeiten

-         Zulassung von Hilfsmitteln

-         Inanspruchnahme von Hilfeleistungen Dritter

Am Ende einer jeden zwei- bzw. dreijährigen Ausbildung steht eine Prüfung vor der Industrie- und Handeskammer bzw. Handwerkskammern.

Bei Bestehen der Prüfung erhalten die Jugendlichen einen staatlich anerkannten Abschluss.

 

Informationen zu den Berufen

Bau- und Metallmalerin/-maler

Bäckerwerkerin/-werker

Kauffrau/-mann im Büromanagement (Vollausbildung)

Fachpraktiker/-in für Bürokommunikation

Fachpraktiker/-in Küche (Beiköchin/Beikoch)

Fachpraktiker/-in in der Hauswirtschaft

Fachpraktiker/-in im Lagerbereich

Fachpraktiker/-in im Verkauf

Metallbearbeiter/-in (Fachpraktiker/-in für Metallbau)

Fachwerkerin/Fachwerker für Recycling

Fahrzeugpflegerin/Fahrzeugpfleger

Hausmeisterhelferin/Hausmeisterhelfer

Helferin/Helfer im Gastgewerbe

Helferin/Helfer im Trockenbau

Holzbearbeiterin/Holzbearbeiter

Textilreinigerwerkerin/-werker

Werkerin/Werker im Gartenbau (Dienstleistungs-/Produktionsgartenbau)

Werkerin/Werker in der Landwirtschaft

BvM reha-spezifisch

 Berufsvorbereitende Maßnahme

 

Zielgruppe:

 -     Jugendliche, welche die erforderliche Ausbildungsreife oder Berufseignung nicht aufweisen,

-    Jugendliche, denen die Aufnahme einer Ausbildung wegen fehlender Übereinstimmung zwischen den Anforderungen des  Ausbildungsmarktes und dem persönlichen Bewerberprofil nicht gelungen ist.

 
 
Zielsetzung:

 Unterstützung Jugendlicher / junger Erwachsener

-    in der Berufswahlentscheidung und

-    in der Vorbereitung auf die Berufsausbildung.

 -    ihre Vermittelbarkeit auf den Arbeitsmarkt steigern

 

Der Schwerpunkt in Bereichen Agrar, Technik, Dienstleistung, Wirtschaft und Verwaltung liegt auf dem individuellen Förderbedarf wie u.a.

 -    nachträglicher Erwerb eines dem Hauptschulabschluss gleichwertigen Schulabschlusses

-    Förderung schulischer und fachlicher Basiskompetenzen

-    Förderung personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen.

 

Dauer:

i.d.R.  11 Monate

Werkerin / Werker in der Landwirtschaft

Anforderungen

Der Beruf Werkerin/Werker in der Landwirtschaft ist besonders geeignet für Jugendliche, die Freude am Umgang mit Tieren, Pflanzen, Boden und Maschinen haben. Körperliche Arbeit und auch ungewöhnliche Arbeitszeiten sind für diese Jugendlichen kein Problem.

Ein Hauptschulabschluss oder Förderschulabschluss wäre hilfreich.

Es wird empfohlen, die notwendigen Führerscheine bereits im 1. Lehrjahr zu erwerben, damit genug Zeit für die Einübung von Routinearbeiten bleibt.

 

Dauer der Ausbildung und Zugangsvoraussetzungen

Die Ausbildung zur/zum Werkerin/Werker in der Landwirtschaft erfolgt nach § 66 BBiG und dauert 3 Jahre. Der § 66 des Berufsbildungsgesetz regelt, dass Jugendliche mit besonderen Förderungsbedarf (z.B. Förderschwerpunkt Lernen) eine Ausbildung machen könne, die den individuellen Bedürfnissen dieser Jugendlichen Rechnung trägt.

Der Förderbedarf wird individuell von der Agentur für Arbeit festgestellt. Ohne Feststellung des Förderbedarfs ist eine Ausbildung zur/zum Werkerin/Werker in der Landwirtschaft nicht möglich.

 

Zuständige Kammer

Für diese Ausbildung ist die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein zuständig. Die zuständige Stelle trägt Ausbildungsverträge in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse ein und regelt die betriebliche Ausbildung.

 

Besuch der Berufsschule

Der Berufsschulunterricht ist verblockt. Das heißt, das pro Ausbildungsjahr 8 Blöcke – also 8 Wochen – die Schule besucht wird.

In dieser Zeit wird der Schüler vom Betrieb freigestellt.

Die Berufsschule veranschaulicht mit Exkursionen und Betriebsbesuchen die theoretische Seite der Werkerausbildung. Im Unterricht werden betriebliche Zusammenhänge erklärt und in den wichtigsten Erzeugungsrichtungen wird ein breites Grundwissen vermittelt.

 

Blockplan19 20

 

Ansprechpartner in der Schule

Berufsschule Lensahn

23738 Lensahn

Tel.: 04363 / 9023 0

Frau Grapengeter

Herr Trimpert

 

Aufgabenbereiche einer/eines Werkerin / Werker in der Landwirtschaft

In den landwirtschaftlichen Betrieben werden sie bei allen praktischen Arbeiten in der Feldwirtschaft und in der Tierhaltung eingesetzt.

Nach vorheriger Einweisung gehört hierzu auch die Vorbereitung und der Einsatz von Maschinen.

Insbesondere wirken Werker mit bei allen Bodenbearbeitungsmaßnahmen, bei der Ausbringungung von Gülle, dem Versorgen der Nutztiere, bei Melkarbeiten und bei der Reinigung der Ställe.

Je nach Befähigung und Verantwortungsbewußtsein können Arbeiten eigenverantwortlich ausgeführt werden.

 

Prüfungsrelevante Bildungsinhalte

Fachkunde
Pflanzenbau, Futteranbau, Futterernte, Tierproduktion, Landtechnik, Bautechnik,

Fachmathematik
Grundrechenarten, Dreisatz, Prozentrechnung, Umrechnung von Flächen und Volumen, Gewicht/Dichte von Ladung

Wirtschaft/Politik
Berufsausbildungsvertrag, Rechte und Pflichten im Betrieb, Arbeitsvertrag, Unfallverhütung, berufsständische Vertretungen, Staatsaufbau, Europa, Agrar- und Umweltpolitik 

 

Prüfungen

Für den Ausbildungsberuf Werkerin/Werker in der Landwirtschaft besteht ein eigener Prüfungsausschuss der Landwirtschaftskammer.
Die besonderen Förderschwerpunkte werden berücksichtigt.
Die Zwischenprüfung findet am Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Sie findet in 2 Teilen statt. Der erste Teil besteht aus einer 90 minütigen schriftlichen Prüfung, in der Fragen zum Pfanzenbau, Tierhaltung und Landtechnik sowie zu den allgemeinbildenden Fächern Fachrechnen, Wirtschaft und Politik enthalten sind. Der zweite Teil beinhaltet die praktische Auseinandersetzungen mit beruftypischen Situationen auf dem Feld und auf dem Hof. Die Berufsabschlußprüfung ähnelt der Zwischenprüfung und schließt die Ausbildungsinhalte des 3. Lehrjahres mit ein.

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