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Die Studienfahrt der BOS18 nach Amsterdam

In der Woche vom 13.05. bis zum 17.05.2019 fuhren wir, die BOS-18, nach Amsterdam. Wobei der Montag und der Freitag hauptsächlich aus den Zugfahrten bestanden, waren die 3 Tage dazwischen mit genügend Programm und Freizeit gespickt.

Bereits Dienstag morgen ging es mit einer Grachtenfahrt durch die sog. Grachten, also die Kanäle von Amsterdam, los, die uns sogar schon einige Randinformationen rund um die Stadt gegeben hat.
Danach erwarteten uns einige Stunden Freizeit, bis wir zum A’DAM Lookout gehen konnten, also erkundeten viele auf eigene Faust die Stadt, organisierten vielleicht eine kleine Shoppingtour durch Souvenirläden oder suchten sogar einige der berüchtigten Coffee-Shops auf.
Das A’DAM Lookout ist über Fähre erreichbar. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen weiteren Touristenmagneten, da man von ganz oben einen weiten Ausblick über die gesamte Stadt hat. Auch eine Schaukel gab es oben, auf der man über den Rand des Daches hin und her schaukelte. Nichts für schwache Nerven!

 

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Am Mittwoch begann der Morgen schon ziemlich früh mit einer Radtour, bei der uns sogar noch mehr Fakten über die Stadt vorgestellt wurden als bei der Grachtenfahrt. Die Tour führte uns einmal im Kreis, wir sahen z.B. das Rejksmuseum oder fuhren auch am Anne Frank-Haus vorbei. Erklärt wurde uns auch, wie Amsterdam entstanden ist und wofür die 3 x-en standen, die in der gesamten Stadt hier und da zu sehen waren. Denn bis vor 1000 Jahren gab es die Niederlande noch gar nicht. Eigentlich war das Land früher unter Wasser – ein Sumpfland, also sorgten die damaligen Germanen, die vor den Römern geflohen sind, dafür, dass der Boden stabil war und dass sie darauf bauen konnten. Doch trotzdem kamen Fluten, also bauten sie Dämme (die Bedeutung des 1. X), um diesen zu trotzen. Da aber das Holz, was sie zum Häuserbauen verwendeten, nicht gerade feuerfest war, benutzten sie danach Backsteine zum Bauen (2. X). Es fiel stark auf, dass, da der Boden sich um ehemaligen Sumpf handelt, viele Häuser etwas schief standen und ein wenig in den Boden einsanken. Auch waren zwischen den Häusern ein paar schmalere, die wie dazwischen gequetscht aussahen. Dies lag daran, dass früher die Steuern anders berechnet wurden und wer so ein schmal reingequetschtes Haus hatte, zahlte bedeutend weniger. Das 3. X steht für die Pest, die damals über Europa herfiel und schließlich auch überwunden wurde. Zusammengefasst stehen die 3 x-en also für die 3 Katastrophen, die die Niederlande überwinden mussten, um zu dem zu werden, was sie heute sind. Auch Informationen über die Drogenprobleme, die in den 80ern aufkamen und die Legalisierung von Marijuana, die den damaligen Heroinkonsum entgegenwirken sollte, haben wir bekommen sowie auch ein paar Randfakten über Anne Frank oder z.B. auch das Rotlichtviertel.
Unser Besuch zum Van Gogh-Museum wurde vom Donnerstag auf den Mittwoch vorgeschoben, also besuchten wir dieses am Nachmittag. Wie auf seinen Bildern zu erkennen war der Künstler – Vincent Van Gogh – sehr inspiriert vom Lande, der Natur und malte auch ziemlich viele Selbstportraits. Seine Werke konnte man hier über 3 Stockwerke bestaunen.

Das Programm am Donnerstag fing erst am Nachmittag an. Viele verbrachten den Morgen vielleicht noch damit, ein wenig durch die Stadt zu bummeln, andere schliefen ein wenig aus und ruhten sich, aufgrund der Radtour am Vortag, aus.
Dann folgte die Heinecken Experience, wo eine Bierverkostung vor Ort geplant war. Aufgrund von „Kommunikationsfehlern“ konnten Einige nicht an der Attraktion teilnehmen, aber diese fanden sich auch so zurecht und vertrieben sich die Zeit anderweitig.
Am letzten Abend war dann noch ein Essen im Hard Rock-Café geplant, wo das Karma dann ein wenig zurückschlug, da durch die Straßen von Amsterdam Millionen an Fußballfans zogen, weil ihre Lieblingsmannschaft den Pokal gewonnen hat und dies somit die öffentlichen Verkehrsmittel ein wenig lahm legte. Wieder im Hotel angekommen, gab Herr Clasen anschließend einen aus, ehe wir uns dann auf die Abreise am Freitag vorbereiteten.

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